Chefin der Vatikanischen Museen : Revolution im Vatikan

In der Kunstwelt sind Frauen in Führungspositionen noch immer selten. Ausgerechnet der Vatikan revolutioniert das und übergibt die Leitung der Vatikanischen Museen einer Frau.
Barbara Jatta macht den Anfang. Kurz vor Weihnachten hat Papst Franziskus in einer Ansprache an die Mitglieder der Römischen Kurie noch einmal betont, er wolle Frauen mehr Verantwortung in der Verwaltung des Vatikans übertragen. Zum Beginn des neuen Jahres nun wird Jatta für die Sixtinische Kapelle, Michelangelos Deckenfresken sowie eine Schatzkammer mit 70.000 Objekten und rund 800 Mitarbeitern verantwortlich sein: Sie übernimmt die Leitung der Vatikanischen Museen. Es ist der höchste Posten im Vatikan, den man als Nichtkleriker einnehmen kann. Seit der Gründung der Sammlungen 1506 ist sie die erste Frau in dieser Position. Ihr Vorgänger ist der ehemalige italienische Kulturminister Antonio Paolucci.





