Tödliche Schüsse an Tankstelle :
Mutmaßlicher Täter von Idar-Oberstein war betrunken

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Blumen und Kerzen sind vor der Tankstelle aufgestellt, in der der junge Kassierer im September 2021 erschossen wurde.
Blumen und Kerzen sind vor der Tankstelle aufgestellt, in der der junge Kassierer im September 2021 erschossen wurde.dpa

Die Tat hatte letztes Jahr für bundesweites Entsetzen gesorgt: Ein Mann erschießt ein Tankstellenmitarbeiter, nachdem dieser ihn auf die Maskenpflicht hingewiesen hatte. Der mutmaßliche Täter soll betrunken gewesen sein.

Der Mann, der vergangenes Jahr an einer Tankstelle in Idar-Oberstein einen Mitarbeiter erschossen haben soll, war zur Tatzeit stark betrunken. Der 50-Jährige habe zwischen 1,73 und 1,93 Promille Alkohol intus gehabt, sagte ein Rechtsmediziner am Freitag bei dem Mordprozess im Landgericht Bad Kreuznach. Die Angaben, an dem Tattag ab dem späten Nachmittag insgesamt 5,5 Liter Bier getrunken zu haben, seien plausibel.

Der Deutsche ist wegen Mordes und unerlaubten Waffenbesitzes angeklagt. Er hat bereits gestanden, den 20-jährigen Tankstellenmitarbeiter getötet zu haben, nachdem dieser ihn mehrfach auf die coronabedingte Maskenpflicht hingewiesen hatte. Als Grund gab der Angeklagte an, sich von dem Mitarbeiter provoziert gefühlt zu haben. Laut Anklage und eigenen Angaben vor Gericht fuhr der Mann nach einem ersten Besuch der Tankstelle nach Hause, holte einen geladenen Revolver und kehrte dann in die Tankstelle zurück.

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