Judenverfolgung in der Eifel :
Die schrecklichste Zeit im Leben

Von
Lisa Abel, Megina-Gymnasium
,
Mayen
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Sie hatten fürchterliche Angst, immer wieder, erinnert sich Irmgard Bohlen aus Mayen. Die Eiflerin berichtet über ihre Kindheit zur Zeit des Nationalsozialismus

Es war die schrecklichste Zeit meines Lebens“, beurteilt die 97-jährige Irmgard Bohlen aus Mayen ihre Kindheit zur Zeit des Nationalsozialismus. Irmgard Bohlen war zehn Jahre alt, als Adolf Hitler 1933 an die Macht gelangte. Sie lebte mit ihren Eltern und ihrer Schwester in der kleinen Stadt in der Eifel. Ihre Familie besaß einen Zigarrenherstellungsbetrieb auf dem Marktplatz und gehörte zu den „Anti-Nazis“, wie die sympathische Dame es für sich selbst formuliert. Ihre Familie verabscheute das gesamte System. Ihr Vater, zu dem sie die stärkste Bindung hatte, litt sehr darunter, was der damals Zehnjährigen nicht verborgen blieb. „Es war sehr schlimm, meinen Vater leiden zu sehen, als die Ermächtigungsgesetze in der Zeitung zu lesen waren.“ Denn Freiheit hatte für ihren Vater immer einen hohen Stellenwert.

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