Immunschwächekrankheit Aids : HIV-infiziertes Kind durch frühe Therapie „geheilt“

Amerikanische Forscher haben ein mit dem HI-Virus infiziertes Kind für „geheilt“ erklärt. Die Mediziner therapierten das Kind, dem der Erreger von seiner Mutter übertragen worden war, unmittelbar nach der Geburt.
Eine frühzeitige HIV-Therapie kann offenbar verhindern, dass sich das Aids-Virus im Körper dauerhaft festsetzt. Eine zumindest „funktionelle Heilung“, bei der das Virus vom körpereigenen Immunsystem kontrolliert wird, scheint möglich, selbst wenn die Behandlung unterbrochen oder sogar dauerhaft ausgesetzt wird. Zu diesem Ergebnis kommt Deborah Persaud vom Johns-Hopkins-Krankenhaus im amerikanischen Baltimore. Die Kinderärztin berichtete am Montag auf einer internationalen Konferenz in Atlanta über ein Kind, das bei der vorzeitigen Geburt von der Mutter mit dem HI-Virus infiziert wurde. Die Frau hatte bis dahin keine Behandlung bekommen.





