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Wie die EZB die Wirtschaft fit machen will

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Die Europäische Zentralbank in Frankfurt am Main
Die Europäische Zentralbank in Frankfurt am MainFrank Röth

Die Europäische Zentralbank soll sich um Geld und Zinsen kümmern. Doch jetzt werben verdächtig viele Notenbanker für etwas anderes, nämlich eine höhere Produktivität. Was steckt dahinter?

Christine Lagarde, die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), ist eine Frau des geschliffenen Wortes. In ihre Reden baut sie gerne Zitate großer europäischer Denker ein, zuletzt zitierte sie beispielsweise den einstigen römischen Kaiser Marc Aurel: „Das Hindernis ist der Weg.“ Dass Lagarde trotz ihrer mittlerweile fünf Jahre an der Spitze der EZB an der technischen Sprache der Notenbank eher wenig Freude hat, lässt sich in den Pressekonferenzen beobachten, die sie regelmäßig nach den Zinsentscheidungen der Zentralbank abhält, wie zuletzt im Dezember. Lagarde liest dann häufig vom Blatt ab – hoch konzentriert zwar, aber ohne jene Leidenschaft, die ihr als Rednerin sonst durchaus zu eigen ist.

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