Trotz teurerer Reisen :
Nur noch 2,4 Prozent Inflation

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Alles rund ums Reisen war im März deutlich teurer als vor einem Jahr. Dabei spielte auch eine Rolle, dass Ostern diesmal so früh lag.
Alles rund ums Reisen war im März deutlich teurer als vor einem Jahr. Dabei spielte auch eine Rolle, dass Ostern diesmal so früh lag.dpa

Trotz des saftigen Preisanstiegs rund ums Reisen geht die Inflation im Euroraum im März weiter zurück. Was heißt das für Verbraucher – und was für die Zinsentscheidung der EZB in der kommenden Woche?

Die Entwicklung der Inflation kommt in eine spannende Phase: Immer mehr nähert sich die Inflationsrate des Euroraums dem Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von 2 Prozent. Und immer stärker kristallisiert sich aus den Reden der EZB-Notenbanker  heraus: Die erste Zinssenkung kommt bald. Gegen einen ersten Zinsschritt um 0,25 Prozentpunkte nach unten im Juni scheint kaum ein EZB-Ratsmitglied mehr etwas zu haben. Auch im März haben sich alle Befürchtungen, es könnte  schnell zu einer Rückkehr der Inflation kommen, als unbegründet erwiesen. Die Inflationsrate im Euroraum ist weiter gefallen, von 2,6 Prozent im Februar auf 2,4 Prozent im März. Damit ist sie freilich nicht bei null, aber doch weit entfernt von jenen gut 10 Prozent aus dem teuren Herbst 2022.

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