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Aktien in der Coronakrise : Angst vor dem Ausfall der Dividenden

Vor der Corona-Krise: Die Siemens-Hauptversammlung am 5. Februar war noch gut besucht. Bild: Siemens AG

Die Gewinnausschüttung für das zurückliegende Geschäftsjahr fällt bei vielen Unternehmen der Corona-Krise zum Opfer. Doch einige halten daran noch fest.

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          Die Gewinnausschüttung für das zurückliegende Geschäftsjahr fällt schon bei vielen Unternehmen der Corona-Krise zum Opfer. Immer mehr Aktiengesellschaften streichen ihre Dividende. Aus dem Dax zählen MTU Aero Engines und die Lufthansa dazu. Ähnliche Schritte haben der Autovermieter Sixt, der Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer, der Stahlhändler Klöckner unternommen. Nun hat auch die deutsche Finanzaufsicht Bafin die Banken aufgefordert, mit ihren Kapitalressourcen sorgfältig umzugehen. Die Institute sollten von Aktienrückkäufen Abstand nehmen sowie Ausschüttungen von Dividenden, Gewinnen und Boni sorgfältig abwägen. Das betrifft die Commerzbank und die Aareal Bank.

          Markus Frühauf

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Johannes Ritter

          Korrespondent für Politik und Wirtschaft in der Schweiz.

          Die Deutsche Bank hatte nach ihrem Milliardenverlust die Dividende gekappt. Die Commerzbank wollte ihren Aktionären eine Dividende von 0,15 Euro je Aktie vorschlagen. Am Mittwoch sagte eine Sprecherin: „Wir schauen uns das genau an und entscheiden dann verantwortungsvoll.“

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