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Weitere Meldungen : Positive Überraschungen der Berichtssaison

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Der Kreditkarten-Riese Visa hat der Dollar-Stärke getrotzt und seinen Gewinn überraschend kräftig gesteigert Bild: AP

Visa und AT&T übertreffen die Gewinnerwartungen deutlich. Starbucks wächst weiter kräftig und hebt Gewinnziel an, während SAP einen neuen Chef für den Betriebsrat sucht.

          Visa übertrifft Gewinnerwartungen deutlich

          Der Kreditkarten-Riese Visa hat der Dollar-Stärke getrotzt und seinen Gewinn überraschend kräftig gesteigert. Im Geschäftsquartal bis Ende Juni erhöhte sich der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreswert von 1,4 auf 1,7 Milliarden Dollar (1,5 Mrd. Euro), wie der Mastercard -Rivale mitteilte. Der Umsatz kletterte um zwölf Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar.

          AT&T überrascht mit deutlichem Gewinnanstieg

          Der zweitgrößte amerikanische Mobilfunkanbieter AT&T hat im abgelaufenen Quartal überraschend viel verdient. Bereinigt um Sondereffekte sei der Gewinn je Aktie (EPS) zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um mehr als 11 Prozent auf 69 US-Cent gestiegen. Analysten hatten nur mit 64 Cent gerechnet. Der Umsatz legte  1,4 Prozent auf 33 Milliarden Dollar und damit wie von Experten erwartet zu. Die Zahl der Neukunden lag mit 410 000 allerdings unter den Prognosen, die bei 460 000 gelegen hatten.

          Starbucks wächst weiter kräftig und hebt Gewinnziel an

          Die Kaffeerestaurant-Kette Starbucks setzt ihr rasantes Wachstum fort. Im Geschäftsquartal bis Ende Juni stieg der Umsatz um 18 Prozent zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 4,9 Milliarden Dollar (4,5 Mrd. Euro). Der Gewinn nahm von 513 auf 627 Millionen Dollar zu. Die Markterwartungen wurden übertroffen. Die Aktie kletterte nachbörslich zunächst um etwa vier Prozent.

          SAP-Betriebsrat sucht neuen Chef

          Das laufende Abfindungsprogramm bei SAP wirkt sich auch auf den Betriebsrat aus. Betriebsratschef Ralf Herzog nimmt nach eigenen Angaben an dem Vorruhestandsprogramm teil und gibt seinen Posten spätestens Ende September ab. Er habe sich aus persönlichen Gründen dazu entschlossen, sagte Herzog der Deutschen Presse-Agentur. Ende Oktober hört er bei dem Softwarekonzern auf. Die Suche nach einem Nachfolger läuft.

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