Gewalttaten des IS : Die Auslöschung der Auslöschung

Ronya Othmann hat sich auf Recherchereise in den Nordirak begeben, immer in Begleitung, manchmal zusammen mit ihrem Vater, um den Völkermord des sogenannten IS an den Jesiden zu dokumentieren. Und widerlegt so die Behauptung, die Jesiden hätten keine Geschichte.
Die Hauptfigur will vom jüngsten Genozid an den Jesiden Zeugnis abzulegen. „Es ist zu viel, denke ich. Ich frage mich, wer wird das lesen wollen? Ich verbiete mir diese Frage“, sagt sie. „Was hat das mit mir gemacht, was habe ich gefühlt, als ich diese Geschichten erzählt bekommen habe? Ich habe keine Antwort auf diese Fragen. Ich habe nur geschrieben.“
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