Masha Qrella singt Brasch : Ich kann nicht tanzen, ich warte nur

Zwischen Geister-Techno und Neuem Geistlichem Lied: Die Sängerin Masha Qrella hat sich von Texten des Dichters Thomas Brasch zu ihrem großartigen Album „Woanders“ inspirieren lassen.
Angesichts der jetzigen Situation erinnert jegliche Tanzmusik an Kafkas „Wunsch, Indianer zu werden“: Erst ist da ein Bild des wilden Ritts, aber dann bröckelt es. Es gibt gar keine Zügel, es gibt gar keine Sporen, es gibt nicht mal ein Pferd. Erst ist da dieser Raum voller wild zuckender Leiber – aber dann gibt es gar keine Leiber, keine Discokugel, nicht mal eine Tanzfläche.





