Die legendäre britische Rockband Pink Floyd sucht nach Käufern für ihre Musikrechte. Die Altstars könnten damit noch mehr verdienen als Bob Dylan und Bruce Springsteen.
„TV-Glotzer“ aus dem Jahr 1978 begründete Nina Hagens Ruf als Stimmwunder und „Godmother of Punk“. Aus einer amerikanischen Vorlage macht sie den vielleicht ersten nihilistischen Songtext deutscher Sprache.
Der Trompeter Till Brönner ist nicht nur Deutschlands bekanntester Jazzmusiker, sondern auch ein engagierter Hochschullehrer. Ein Gespräch über die Anforderungen an junge Musiker und die heutige Jazzszene.
Um das Leistungsschutzrecht für die Presse wurde lange gekämpft. Inzwischen ist es da. Doch Facebook ignoriert es, Google zahlt Kleingeld. Die Verlage sehen alt aus. Und was macht das Bundeskartellamt?
Wo ist hier der Blick von außen? Die Documenta-Kuratoren des indonesischen Kollektivs Ruangrupa kommentieren die Antisemitismusvorwürfe in perfektem Bürokratendeutsch.
Hier hatte sich einst Puschkin unsterblich verliebt, und Sergej Eisenstein drehte „Panzerkreuzer Potemkin“. Putin hat Odessa als einzige Stadt in seiner Rede vom 9. Mai erwähnt. Eine Abendstimmung.
Elon Musk findet es „moralisch falsch und einfach nur dumm“, dass Donald Trump auf Twitter gesperrt wurde. Wirklich dumm aber wäre, Trump zurückzuholen. Denn der ist eine Gefahr für die Demokratie.
Für eine Handvoll Dollar: Eine Frau erwarb für sehr wenig Geld einen unschätzbaren römischen Marmorkopf in einem Secondhand-Laden im texanischen Austin. Der aber stellte sich als Beutekunst aus der Alten Welt heraus.
Auf deutschsprachigen Telegram-Kanälen dichtet die russische Propaganda Mitgliedern der Bundesregierung Nazi-Vorfahren an. Sie nimmt damit ein populäres Selbstbild der heutigen Deutschen auf, auf das sich auch Harald Welzer bei „Anne Will“ berief.
Der Chef der russischen Raumfahrtbehörde, Dmitri Rogosin, greift Elon Musk an, weil der mit seinem Starlink-Internet die Ukraine unterstützt. Musk reagiert mit einem Scherz. Das ist schon etwas anderes als die „German Angst“.
Wer darf die böseste aller Shakespeare-Figuren spielen? Und wer darf es nicht? Warum nicht nur körperlich beeinträchtigte Menschen körperlich beeinträchtigte Figuren darstellen dürfen.
Sie möchten ihre Fans von der Notwendigkeit überzeugen, sich für die Natur einzusetzen: In der Frankfurter Festhalle stellt die norwegische Band a-ha Stücke des neuen Albums „True North“ vor, spielt aber auch alte Hits.
Ein Sound wie eine Vorahnung – über den ukrainisch-deutschen Jazzpianisten Vadim Neselovskyi und dessen neues Album „Odesa“, das noch vor der russischen Invasion entstand.
Südkoreanischer Pop ist nicht nur Musik, sondern ein kompletter Lifestyle. In Rhein-Main hat sich eine äußerst aktive Szene entwickelt, die sich jetzt beim „KPop.Flex“-Festival im Frankfurter Stadion trifft.
Beim Deutsch-Israelischen Tag in Frankfurt ist ein Auftritt von Shantel und Band nicht erwünscht. Der Musiker zeigt sich überzeugt, dass die Anweisung dafür „von oberster Stelle“ kam.
Die Indie-Band dEUS hat Belgien auf die Landkarte des Pop gesetzt. Ihre eklektizistische erste Single „Suds & Soda“ wurde Mitte der neunziger Jahre schnell zum „Smells Like Teen Spirit“ für Flamen und Wallonen.
Er malte mit Musik zu Krautrock, Filmen und Computerspielen. Sein letztes Album nannte er selbst einen Salut „an das große Geschenk des Lebens“. Zum Tod des Elektro-Einzelkämpfers Klaus Schulze.
Mit der Interpretation hauptsächlich amerikanischer Rockmusik im wienerischen Dialekt - etwa der von Bruce Springsteen - startete Willi Resetarits als „Ostbahn-Kurti“ durch. Jetzt ist der Wiener Sänger gestorben.
Kate Tempest heißt jetzt Kae Tempest und hat ein neues Album veröffentlicht. Es erzählt von Verletzlichkeit und Selbstentblößung: „The line is a curve“.
Ihr Stück vom Himmel hat sie sich einfach genommen: Barbra Streisand ist zum Inbegriff amerikanischer Intimität geworden, im Lied und auf der Leinwand. Heute feiert sie ihren achtzigsten Geburtstag.
Wer Frankfurt als Wiege der elektronischen Musik darstellt, verkennt ihren wahren Kern. Entbehrung und Krieg gehörten zum Gründungsmythos des Techno. In Ostdeutschland, wo er geprägt wurde, dient er auch heute der Krisenbewältigung.
Die Gruppe It’s a Beautiful Day zählt zu den Pechvögeln der Pop-Ära um 1967. Ihr melancholisches Lied „White Bird“ wurde trotzdem zu einer Hymne des fortdauernden Hippiesommers.
Die junge Hamburger Sängerin Zoe Wees wird international als „German Wunderkind“ gefeiert und ist mit ihrem Hit „Control“ Dauergast im Radio. Im Interview erzählt sie auch von dem Zufall, der ihre Karriere ins Rollen brachte.
Jon Batiste, Olivia Rodrigo und Silk Sonic gewinnen die wichtigsten Preise, Trevor Noah macht eine Anspielung auf den Oscar-Eklat, und der ukrainische Präsident kommt auch zu Wort.
Sieben Jahre nach der offiziellen Ankündigung ist in Frankfurt das Museum of Modern Electronic Music (MOMEM) mit einem Festakt in der Paulskirche und mit einer Party an der Hauptwache eröffnet worden. Die erste Schau ist DJ Sven Väth gewidmet.
Das „Museum of Modern Electronic Music“, kurz MOMEM, in Frankfurt wird mit einer Ausstellung von, mit und über den einflussreichen DJ Sven Väth eröffnet. Mit Schallplatten aus Väths Sammlung kann man sich dort auch selbst als DJ versuchen.
Herrliche Untergänge: Die Red Hot Chili Peppers haben mit „Unlimited Love“ ihr melancholischstes Album aufgenommen. Dessen musikalische Revue überrascht unter anderem mit Retro-Surfsounds.
Wer sich den neunziger Jahren weiterhin nahe fühlt, wird sich diesen Song nicht ohne Nostalgie anhören: Bernd Begemanns „Fernsehen mit deiner Schwester“ ermöglicht eine Reise in die mediale Welt von gestern.
Zum Schluss macht er ein Foto des Publikums, denn volle Säle haben Künstler und Fans zuletzt wenig gesehen: James Blunt gastiert in der Frankfurter Festhalle.
Mitten im Krieg haben die ukrainischen Bands Zhadan i Sobaky und Vertep zusammen das Lied „Diti“ aufgenmommen, auf Deutsch „Kinder“. Den Text schrieb der Schriftsteller Serhij Zhadan, wir haben die Lyrics übersetzt.
Der Musiker verstarb während der aktuellen Welttournee, wie seine Bandkollegen in der Nacht zum Samstag mitteilten. Hawkins spielte seit 1997 bei den Foo Fighters. Er hinterlässt Frau und Kinder.
Leistungsschutzrecht : Google gibt der Presse ein paar Almosen
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Offener Brief von Ruangrupa : Die schlechtesten deutschen Sitten
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Eine Stadt und ihre Zukunft : In Odessa
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Elon Musk und Twitter : Wer Trump hofiert, ist dumm
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Römerbüste in der Wüste : Austin, we have a problem!
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Russische Propaganda : Fingierter Nazihintergrund
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Russischer Kunstbetrug : Fakes für Waffen
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