https://www.faz.net/-gsd
Äußerst erfolgreich: DMX tritt 1999 auf dem New Yorker Woodstock-Festival auf.

Mit 50 Jahren : Rapper DMX stirbt nach Herzanfall

Mehrere Tage lang wurde Rapper DMX nach einer Herzattacke künstlich beatmet. Jetzt ist der Musiker im Alter von 50 Jahren an den Folgen des Anfalls gestorben.

Pop-Anthologie (114) : Rock als Rettung aus der Teenager-Ödnis

„Baba O’Riley“ ist einer der programmatischen Songs der großen Rock-Ära. Eskapismus, Gemeinschaft und Spiritualität sind die Themen dieses Klassikers von The Who. Pete Townshend würdigte damit seine wichtigsten Vorbilder: den Komponisten Terry Riley und den indischen Guru Meher Baba.

Britney Spears : Eine Frau unter Vormundschaft

Gefeiert, verhöhnt, entmündigt: Die Dokumentation „Framing Britney Spears“ schildert, wie die Sängerin zum Opfer einer Skandalindustrie wurde.

Predictive Policing in Utah : Nullintelligenz

Mit dem KI-System „Life Time Intelligence“ hatte Utah Verbrechen verhindern wollen. Dann kam heraus, dass ein Gründer des Anbieters früher rechtsradikal war. Jetzt offenbart sich ein überraschender Mangel des Programms.

Ein „Fall Foucault“? : Totengericht

Ein Vorwurf macht die Runde, dass der Philosoph Michel Foucault Ende der sechziger Jahre in Tunesien Kindesmissbrauch begangen habe. Erhärten ließ er sich nicht. Aber Verdachtsmomente werden gewogen.

Die älteste Landkarte der Welt : In Stein gemeißelt

In der Bretagne ist alles aus Stein: Küsten, Tische, Hausdächer. Jetzt wurde dort die älteste Landkarte Europas gefunden. Aus welchem Material mag sie sein?

Microsoft-Präsident Smith : Microsoftsprech

Microsoft-Präsident Brad Smith spricht davon, dass Pressehäuser an den Gewinnen der Internetgiganten beteiligt werden müssen. Doch die Worte passen nicht zu den Taten.

Nawalnyj im Hungerstreik : Todesspiel als Live-Spektakel

Toxischer Volksfeind: Nur wenige Russen wagen, sich für den kranken Häftling Nawalnyj einzusetzen. Schriftsteller appellieren an christliche Milde. Stattdessen lebt der Moralkodex der Stalinzeit wieder auf.

Vermüllt Paris? : Kultur der Entsorgung in der Corona-Krise

„Paris verdreckt!“, empören sich Bewohner der Seine-Metropole auf Twitter unter dem Hashtag #SaccageParis. Die Pandemie wirft auch hierzulande Abfallprobleme auf. Da hilft nur Laotse.

Impfzentren : Die wahren Helden des Alltags

Wir haben viel über das „Impfdebakel“ geschimpft. Doch zahllose Frauen und Männer wachsen in den Impfzentren über sich hinaus. Ein Protokoll.

Amazons Pinkel-Affäre : Flaschen

Als der demokratische Abgeordnete Mark Pocan Amazon nach dem Umgang mit Angestellten fragte, fand der Konzern das zuerst lächerlich. Der Hochmut ist dem Konzern von Jeff Bezos inzwischen vergangen.

Kritik an deutscher Sprache : Wer, wie, was?

Vor fünfzig Jahren gab es hier erstmals die „Sesamstraße“. Das richtige Deutsch, das man dort lernen konnte, ist heute Mangelware.

Seite 1/49

  • Neues von Pharoah Sanders : Der alte Mann und das Mehr

    Was kommt heraus, wenn der größte Klangmystiker des Jazz gegen elektronische Soundmaschinen und ein Sinfonieorchester anbläst? Ein großes Spätwerk des achtzig Jahre alten Saxophonisten Pharoah Sanders.
  • Ian Brown (oben), Right Said Fred und Nena (rechts)

    Querdenkende Popstars : Wenn es sticht

    Nena freut sich über die Querdenker-Demo in Kassel. Right Said Fred und Ian Brown von den Stone Roses halten Impfungen für einen Schwindel. War die Popmusik aber nicht eigentlich die Kunst des Fortschritts und der Aufklärung? Über eine notwendige Enttäuschung.
  • Pop-Anthologie (113) : An den Wassern von Babylon

    Ende der Siebziger tanzten alle zu „Rivers of Babylon“ von Boney M. Verstanden hat den Song, im Original ein Rastafari-Bekenntnis, kaum einer. Ein Religionswissenschaftler erklärt den Subtext im Interview.
  • Der Schauspieler George Segal.

    Im Alter von 87 Jahren : Schauspieler George Segal gestorben

    Mit seinem Auftritt in „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ wurde er weltbekannt. Mit Rollen im Fernsehen setzte sich seine Karriere fort. Nun ist der Schauspieler George Segal gestorben.
  • Lana del Rey : Auf Sonnensuche in Suburbia

    Lana del Reys achtes Album „Chemtrails Over the Country Club“ verzichtet auf Knalleffekte und zeigt eine Sängerin in Bestform.
  • Ein Tag mit Vanessa Mai : Melodien für Millionen

    Was ist eigentlich aus dem Schlager geworden, der geselligsten aller Musikrichtungen? Vanessa Mai, die das Zeug zur Schlagerkönigin hatte, ist längst unkategorisierbar geworden. Das sagt auch viel über die heutige Popmusik.
  • Bill Frisell zum Siebzigsten : Jeder Ton eine Melodie

    Ein Souverän in allen Lagen der Gitarre: Bill Frisell versteht es, aus musikalischen Strukturen reinste Klangfarbenpoesie zu machen. Heute wird er siebzig Jahre alt.
  • Russland bei der Eurovision : Das Ansehen der Frau

    „Russian Woman“ heißt der Song, mit dem die in Tadschikistan geborene Sängerin Manizha Russland beim ESC vertreten wird. Manizha tritt für Frauenrechte ein – und wird in Russland heftig angegriffen.
  • Grammy Awards : Endlich nicht mehr rosa

    Aus That Poppy, jenem Internetphänomen, das so niedliche, verstörende Videos drehte, ist eine Musikerin geworden. Bei den Grammys war sie als erste Solokünstlerin in der Kategorie „Beste Metal-Darbietung“ nominiert.
  • 63. Grammy Awards : Endlich wieder roter Teppich!

    Zur Not auch mit Maske, Abstand und viel Desinfektionsspray: Die Musikbranche hat Nachholbedarf in Sachen große Roben, Trickkleid und Feuerwerk – und wir ja auch. Momente aus der Grammy-Nacht.
  • Alle Rekorde gebrochen: Beyonce und einer ihrer vielen Grammys, nämlich der für „Black Parade“ als beste R&B-Performance.

    Grammy Awards : Taylor Swift und Beyoncé räumen ab

    Beyoncé ist neue Grammy-Rekordhalterin, die Sängerin H.E.R. wurde für ihren rassismuskritischen Song „I can’t breathe“ ausgezeichnet, Billie Eilish bekam den Preis für die „Aufnahme des Jahres“: Die 63. Grammy Awards in Los Angeles.
  • Hiphop aus Tansania : Ein Wanderprediger vor dem Herrn

    Der Rapper Kala Jeremiah bescherte dem Bongo Flava, einem in Tansania sehr bekannten Genre des Hiphop, auch moralische Autorität – aber zwischen Zensur und Kommerz droht diese nun verlorenzugehen.
  • Bei Konzerten Rainald Grebes muss man mit Überraschungen rechnen - vielleicht auch diesen Sommer wieder.

    Selbstkritische Pop-Alben : Gegen den Paypalpop

    Zwischen Humor und Kritik: Die Liedermacher Rainald Grebe, Maurice Summen und PeterLicht veröffentlichen Alben mit selbstreflexiver Popmusik. Oder soll man sagen: Kabarett mit Beats und Autotune? Und kann man dazu tanzen?
  • Mainzer Band „Daylight“ : Singen statt klagen

    Die lokale Band „Daylight“ hat einen Corona-Song herausgebracht. Seit Donnerstag ist das Video auf Youtube zu sehen. Es würdigt stadtbekannte Künstler und Gastronomen - und zeigt deren zum Teil existenzbedrohende Lage.
  • Meese X Hell : Unfug unter Freunden

    Der Künstler Jonathan Meese und der DJ Hell haben mit Meeses 91 Jahre alter Mutter ein Album aufgenommen. Es heißt „Hab keine Angst, hab keine Angst, ich bin deine Angst“ und passt sehr schön in die neurotische Gegenwart.
  • Astor Piazzolla 100 : Tango für die Ohren und manchmal sogar für die Füße

    Vom Schmutz des Lebens durchtränkt, für denkende Hörer geschrieben: Der Tango Nuevo ist die Schöpfung von Astor Piazzolla. Vor hundert Jahren wurde der Komponist geboren. Sein Leben, seine Kunst sind voller Verwerfungen.
  • Pop-Anthologie (112) : All die kleinen Einfamilienschachteln

    Mit einer Länge von 62 Sekunden war „Little Boxes“ von The Womenfolk ein halbes Jahrhundert lang der kürzeste Song in den Billboard Hot 100. Eine Zufallsbegegnung mit der Sängerin Barbara Cooper in New York.
  • Chris Rea wird siebzig : Blau ist eine warme Farbe

    Wer glaubt, Chris Rea zu kennen aufgrund einiger notorischer Radio-Singles – der kennt ihn nicht. Zum Siebzigsten des trotz seiner Popularität unterschätzten Gitarristen und Sängers.