Stellenabbau im Südwesten : Ressortchefs raus, Digitalklicks rein

Die „Stuttgarter Zeitung“ und die „Stuttgarter Nachrichten“ bauen 55 Stellen ab. Und richten sich radikal auf das Internet aus.
Im Tageszeitungsjournalismus wird in wenigen Wochen bei der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“ ein Modell ausprobiert, das es in Deutschland noch nicht gibt: Beide Flaggschiff-Blätter des Verlags, der zur Südwestdeutschen Medien Holding (SWMH) gehört, werden künftig keine Innenpolitik-, Außenpolitik- oder gar einen Wirtschafts-Chef oder Ressortleiter mehr haben. Das dient weniger dem Zweck, flache Hierarchie zu schaffen, sondern soll offenbar helfen, im Internet mehr Texte zu verkaufen, die dort auf hohe Klickzahlen und Verkaufsquoten kommen.





