Serie „Das Geisterhaus“ : Was die Männer zerstören, bewahren die Frauen

Die neue Serie „Das Geisterhaus“ bringt Isabel Allendes Familienepos zurück nach Chile: mit magischem Realismus, patriarchaler Gewalt und weiblicher Solidarität. Warum die Adaption näher am Roman ist als der Film von 1993.
Die Toten sind in Isabel Allendes „Das Geisterhaus“ nie ganz tot. Mit ihrer Beerdigung verschwinden sie nicht aus dem Leben. Sie bleiben den Lebenden nahe. Es sind vor allem die Frauen der Familie del Valle, denen die Toten beistehen. Während es die Männer sind, die Land besitzen, Körper verletzen und Geschichte machen wollen. Allendes Roman von 1982 erzählt davon, dass ihre Macht zwar töten, aber nicht zum Schweigen bringen kann.
Ohne Abo weiterlesen
Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos,
ohne
versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen
erhalten
und immer aktuell informiert bleiben.


