Netflix-Serie „Liebes Kind“ : Das Monster wohnt in ihr

Vom Fall Natascha Kampusch inspiriert: In der Serie „Liebes Kind“ gelingt Frau und Kind die Flucht aus dem Keller ihres Entführers. Frei sind die beiden danach längst nicht.
In ihr Zuhause scheint nie das Tageslicht. Die Tür ist verriegelt. Einen Schlüssel haben sie nicht. Wenn er sie besucht, dann müssen sie ihre Hände vorzeigen, denn die müssen sauber sein. Und es darf nichts darin versteckt werden, womit man jemanden verletzen kann. Er, das ist der Mann, der die Tür verschließt. Der eine Frau und zwei Kinder im Keller gefangen hält. Der sie zwingt, zu minutiös geregelten Zeiten zu essen, zu lernen und die Toilette zu benutzen. Der ihr Leben nach seinem Willen gestaltet – und das eine perfekte Familie nennt.


