Journalisten im Sahel : Zwangsrekrutiert an die Front

Die Militärregierungen von Mali, Niger und Burkina Faso kämpfen gegen Islamisten. Kontrolliert werden wollen sie dabei nicht. Journalisten, die kritisch berichten, müssen mit Verfolgung rechnen.
Geldstrafen, Festnahmen und im schlimmsten Fall die Front: Seit den Militärputschen in Mali, Burkina Faso und Niger arbeiten Journalisten dort unter ständiger Gefahr. „Sie wissen, dass sie überwacht werden, und fühlen sich nicht mehr frei, offen über die politische Lage und das Leben in der Region zu berichten“, sagt Ousmane Diallo von Amnesty International. „Ständige Angriffe haben ein Klima der Angst geschaffen, weswegen wir eine starke Selbstzensur beobachten.“





