Todd Blanche unter Druck :
Wie eine Journalistin die Epstein-Blockade der US-Regierung sprengt

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Soll die Epstein-Akten freigeben und hofft zugleich auf seine Bestätigung im Amt: Todd Blanche am 24. Juni in Washington
Soll die Epstein-Akten freigeben und hofft zugleich auf seine Bestätigung im Amt: Todd Blanche am 24. Juni in WashingtonEPA

Ausgerechnet der Mann, der nun weitere brisante Epstein-Akten ungeschwärzt freigeben müsste, hofft auf seine Beförderung durch Trump. Ein Gericht setzt ihm nun eine Frist – doch eine schnelle Offenlegung ist unwahrscheinlich.

Im Streit um die Akten zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hat ein Bundesgericht in Washington dem amtierenden US-Generalstaatsanwalt Todd Blanche einen Rechtsbruch attestiert. Richter Emmet Sullivan gab dem Antrag der Klägerin auf eine einstweilige Verfügung statt und verpflichtete das Justizministerium damit zur weiteren Offenlegung der Unterlagen. Das Ministerium habe, so Richter Sullivan, faktisch eingeräumt, gegen das im November vom Kongress verabschiedete Transparenzgesetz zu verstoßen, indem es auf zentrale Vorwürfe inhaltlich nicht eingegangen sei. Das US-Justizministerium wies die Darstellung des Bundesgerichts zurück. Blanche habe nichts eingeräumt, erklärte ein Sprecher, das Ministerium werde Berufung einlegen.

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