Video-Filmkritik zu „Tschick“ : Wo liegt nochmal Nichts-wie-raus-hier?
Fatih Akin hat Wolfgang Herrndorfs „Tschick“ verfilmt: Einer der besten deutschen Regisseure bringt einen großen Romanbestseller ins Kino – treu dem Geist und dem Buchstaben.
Der Ost-Berliner Stadtteil Marzahn ist ein exzellenter Ausgangspunkt für ein Roadmovie. Hier beginnt mehr oder weniger zwischen den Hochhäusern schon das flache Land, das dann bis Wladiwostok reicht. Ein hellblauer Lada Niva ist als Fahrzeug dabei jedem anderen Schlitten vorzuziehen. Und wem es bis Wladiwostok zu weit ist, der kann sich nähere Ziele setzen. Die Walachei zum Beispiel. Eine europäische Region, von der viele nicht genau wissen werden, ob sie danach eher in einem aktuellen oder in einem historischen Atlas (oder gar in einem Märchenbuch?) suchen sollen.





