FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Porträt Nicole Kidman :
Ihr Gesicht ist ein Spiegel ihrer Kämpfe

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Eine Managerin in Liebesnot: Nicole Kidman in „Babygirl“
Eine Managerin in Liebesnot: Nicole Kidman in „Babygirl“AP

Sie ist wieder da: Zwanzig Jahre nach ihrem Oscar für „The Hours“ bestätigt Nicole Kidman in „Babygirl“ aufs Neue ihren Rang als größte Hollywood-Schauspielerin ihrer Generation. Eine Hommage.

Romy lässt sich ihr Gesicht machen. Gleich wird es ein bisschen brennen, sagt der Beauty-Therapeut, als er seine Botoxspritze ansetzt, aber sie verzieht keine Miene, als die Nadel in ihre Haut eindringt, unter den Augenbrauen, an den Schläfen, auf der Stirn. Dann liegt sie in der UV-Kabine, nackt im blauen Licht, gleitet stöhnend ins heiße Kräuterbad, steht zitternd in der Kältekammer bei minus achtzig Grad, rollt mit den Augen nach rechts und links beim Sehtest – und irgendwann fragt man sich, ob das, was man hier sieht, noch ein Stück Fiktion ist, ein Rollenspiel, eine Kinoszene. Oder ein Ausschnitt aus dem Leben von Nicole Kidman.

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