Der Film „Bohemian Rhapsody“ : Eine Spur mehr zu laut wäre noch besser gewesen
Der Film „Bohemian Rhapsody“ erzählt von der Rockband Queen und deren Sänger Freddie Mercury, ohne sich dafür zu interessieren, wie es war, und fast ohne Regie. Aber vermisst man das überhaupt?
Er greift über sich selbst hinweg aus dem Bett, wo er neben der Frau liegt, die er heiraten will. Da oben warten Tasten darauf, dass seine Hände die ersten paar Noten des Stücks anspielen, das diesem Film den Titel leiht. Kunst geht den besten Kunstschaffenden stets über den eigenen Horizont, sie ist immer ein bisschen aus der Luft gegriffen: „Bohemian Rhapsody“ will mit Szenen wie dieser die These glaubhaft machen, dem Helden des Films, Freddie Mercury, Sänger der Rockband Queen, sei sein Talent im Grunde zu hoch gewesen. Mehrfach zieht der Mann, das heißt: Rami Malek, der ihn spielt, sich aus der schöpferischen Selbstverschwendung im Studio oder Stadion in zart und respektvoll fotografierte Momente des stillen Staunens darüber zurück, dass er das alles wirklich kann und ist, was die Leute an ihm anbeten.






