„Tödlicher Himalaya“ bei ARD : Aufstieg in die Todeszone

Die ARD-Dokumentation „Tödlicher Himalaya“ erzählt vom Extrembergsteigen nicht als Triumph, sondern als Geschichte von Ehrgeiz, Freundschaft und Verlust. Gerade dort, wo sie auf Eindeutigkeit verzichtet, ist sie am stärksten.
Schon die ersten Bilder verraten, wohin die Dokumentation will. Siegergesten auf dem bezwungenen Gipfel bleiben aus, und keine anschwellende Musik begleitet den Aufstieg in die Todeszone. Die Höhe erscheint als Kampf und Belastung. Oberhalb von 8000 Metern verwandelt sich der Körper vom Werkzeug des Willens in dessen Gegner.
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