Redaktionsbesuch bei „Bravo“ : Das Magazin, das ewig jung bleiben muss

Die „Bravo“ gibt es seit 1956. Kann die Jugendzeitschrift gegen die Online-Welt bestehen? Wenn sie den richtigen Ton trifft, schon. Denn junge Leute haben immer dieselben Fragen. Ein Redaktionsbesuch.
Die Kategorien „in“ und „out“ sind, um im Jargon zu bleiben, „Up-to-date-Indikatoren“. Jungs zum Beispiel, die sich die Beine rasieren, sind, wie die „Bravo“ meint, „out“. Dasselbe gilt für Ringe, die beim Tragen abfärben. „In“ hingegen ist, ins Naturkunde-Museum zu gehen und sich „mal echte Dino-Skelette“ anzugucken. Als Alternativprogramm empfiehlt sich ein nächtliches Picknick mit seinem Schatz: „sooo romantisch“. Vom Cover der Juli-Ausgabe der Jugendzeitschrift lächelt der pausbäckige Teenagerschwarm Selena Gomez. Und das Dr.-Sommer-Team verspricht, mit den größten Sex-Mythen aufzuräumen. Man könnte meinen, bei „Bravo“ sei alles, wie es schon immer war. Doch ist es das?





