BR-Dokumentation klärt auf :
„Das Jungfernhäutchen gibt es nicht“

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Aufklärung hilft: Host Ninve Ermagan (links) im Gespräch mit Professorin Mandy Mangler.
Aufklärung hilft: Host Ninve Ermagan (links) im Gespräch mit Professorin Mandy Mangler.dpa

Beim ersten Sex reißt ein dünnes Häutchen, das die Scheide verschließt, ein und blutet? Aber nein. Die Dokumentation „Mythos Jungfernhäutchen“ räumt mit einem noch immer weit verbreiteten Irrglauben auf.

Welchen Unterschied ein paar wenige Tropfen Blut doch machen. Ein roter Fleck in den Laken der Hochzeitsnacht ist in vielen Kulturkreisen und Religionen noch immer der unerlässliche Beweis dafür, dass die Braut bis zu diesem Zeitpunkt keusch gelebt hat. Er ist das Symbol ihrer Jungfräulichkeit, die nur der Ehemann ihr nehmen darf. Verliert eine Frau sie zu früh, gilt sie folglich als unrein. Für ihre Familie kann das den Ehrverlust bedeuten; sogenannte Ehrenmorde an Frauen sind die grausame Reaktion auf diesen Jungfräulichkeitswahn – auch hier bei uns in Deutschland.

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