Videospiel „Ghost Recon“ : Bolivien sieht empört seiner Zerstörung zu

In dem Computerspiel „Ghost Recon: Wildlands“ zerlegen amerikanische Soldaten ein fiktives Bolivien, das unter die Kontrolle eines Drogenkartells geraten ist. Im Land selbst ist man darüber nicht amüsiert.
Im bolivianischen Hochland ist das Radio das propagandistische Medium der Wahl. Es tönt aus jedem Fahrzeug, das auf sandigen Straßen an den Koka-Feldern vorbeibrettert. Es singt ein Loblied auf das Drogenkartell „Santa Blanca“, das den „Wohlstand“ und die „Freiheit“ gebracht habe. Es lenkt von den Körpern ab, die mancherorts aufgeknüpft am Straßenrand baumeln, und es ruft beiläufig dazu auf, die Aktivitäten der Rebellen zu melden.





