TV-Kritik „Caren Miosga“ : Warum das Land Angst vor Robert Habeck hat

Nimmt der Wirtschaftsminister Firmenpleiten und Kapitalabflüsse als Kollateralschäden einer grünen Transformation einfach hin? Am Küchentisch von Caren Miosga war Robert Habeck ganz bei sich selbst.
Da war er wieder, der Norwegerpulli! Bei seinem ersten der angekündigten Küchentischgespräche trug er ihn. Eine Erzieherin („Isabell heißt die junge Dame“, Robert Habeck) hatte den Vizekanzler eingeladen, der während des Gesprächs mehrfach die Ärmel des Pullis hochschob, wohl um noch hautnäher zu erscheinen, noch zuhörwilliger, noch nachbarschaftlicher. Auch er wisse, wie es ist, für zwanzig Kinder alleine zuständig zu sein, so Habeck zu der Erzieherin, die ihm ihre Personalnot klagte. Denn auch er habe schon einmal die Geburtstagsfeier seines Sohnes alleine beaufsichtigen müssen. Da weiß einer offenbar, wo der Schuh ganz persönlich drückt. Und stellt in Aussicht, zum Nutzen der Bildung die Superreichen höher zu besteuern, die das gar nicht merken würden.


