Flüchtlingsstadt Zaatari :
Endstation in der Wüste

Von
Heike Hupertz
Lesezeit:
Perspektiven zeigen: Fatima Ahmad Al-Dabaas (links) gibt im Flüchtlingslager Zaatari Fotokurse für Kinder und Jugendliche
Perspektiven zeigen: Fatima Ahmad Al-Dabaas (links) gibt im Flüchtlingslager Zaatari Fotokurse für Kinder und JugendlicheArte

Zwischen improvisierter Schönheit und Perspektivlosigkeit: Eine Arte-Dokumentation zeigt, wie eine halbe Million Menschen im jordanischen Flüchtlingslager Zaatari ihr Dasein fristet.

Abends wird die Marktstraße in Zaatari, der viertgrößten Stadt Jordaniens, zum sozialen Treffpunkt. Auf den „Champs-Elysées“, weniger Prachtboulevard als geschäftig wuselnder Mittelpunkt der ausgedehnten Fläche, reihen sich dreitausend Geschäfte aneinander. Nach Sonnenuntergang trifft man sich zum Wasserpfeife-Rauchen und Heimatnachrichten-Schauen – und erzählt und erinnert sich. Im Fernsehen sind Städte zu sehen, in denen kein Haus unversehrt ist, bomben- und giftgasverseuchtes Terrain. Aleppo, Homs und weitere.

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