Flüchtlingsstadt Zaatari : Endstation in der Wüste

Zwischen improvisierter Schönheit und Perspektivlosigkeit: Eine Arte-Dokumentation zeigt, wie eine halbe Million Menschen im jordanischen Flüchtlingslager Zaatari ihr Dasein fristet.
Abends wird die Marktstraße in Zaatari, der viertgrößten Stadt Jordaniens, zum sozialen Treffpunkt. Auf den „Champs-Elysées“, weniger Prachtboulevard als geschäftig wuselnder Mittelpunkt der ausgedehnten Fläche, reihen sich dreitausend Geschäfte aneinander. Nach Sonnenuntergang trifft man sich zum Wasserpfeife-Rauchen und Heimatnachrichten-Schauen – und erzählt und erinnert sich. Im Fernsehen sind Städte zu sehen, in denen kein Haus unversehrt ist, bomben- und giftgasverseuchtes Terrain. Aleppo, Homs und weitere.





