Corona-Krise : Geschiebe bei den Messen

In Köln und Düsseldorf schreibt Covid-19 den Kalender um. Der Spielraum für mögliche Alternativtermine ist klein und verlässliche Vorhersagen ohnehin nicht möglich. Das schürt den Konkurrenzkampf.
Es mag momentan wichtigere Entscheidungen geben, als die randvolle Agenda der Kunstmessen unter den gegebenen Umständen neu zu sortieren. Wer immer aber darüber zu befinden hat, welche Termine jetzt noch zu halten, zu verwerfen oder auf später zu verschieben sind, sieht sich regelrecht umzingelt von all den Covid-19-Unwägbarkeiten, die auch den Kunstbetrieb noch eine ganze Weile beschäftigen werden. Plötzlich steht das mobile Leben, eben auch das der Kunst, bis auf weiteres still. Und das in einer Gegenwart, in der eine junge Generation mit guten Argumenten darauf dringt, den globalen Reiseverkehr entschieden herunterzufahren: Das muss eine Branche bedrängen, die ständig auf allen Kontinenten unterwegs ist.





