Bayerisches Nationalmuseum : Foto von 1933 führt zur Rückgabe von NS-Raubkunst

Das Bayerische Nationalmuseum gibt zwei spätmittelalterliche Reliefs an die Erben des jüdischen Bankiers Jakob Goldschmidt zurück. Ein altes Foto lieferte den ausschlaggebenden Beleg.
Zwei Reliefs aus dem späten 15. Jahrhundert werden vom Bayerischen Nationalmuseum als NS-Raubkunst an die Erben des prominenten jüdischen Berliner Bankiers Jakob Goldschmidt zurückgegeben. Sie erzählten nicht nur von der Meisterschaft spätmittelalterlicher Kunst, sondern auch vom Schicksal Goldschmidts und seiner bedeutenden Sammlung, sagte Bayerns Kunstminister Markus Blume (CSU). Einen wichtigen Hinweis brachte ein privates Foto von 1933, wie das Museum der Deutschen Presse-Agentur in München mitteilte.





