Nabis-Ausstellung in München : Die Kunst, das Innerste auf die Leinwand zu bringen

Im Paris des Fin de Siècle sorgte die Künstlergruppe der Nabis für einen Schock. Er wirkt noch heute, wie eine Ausstellung in der Neuen Pinakothek beweist, für die auf Münchner Bestände zurückgegriffen wird.
Der Sommer 1888 war sehr groß für die Kunstgeschichte. Paul Sérusier, ein dreiundzwanzigjähriger Maler aus Paris, noch in den Anfängen, fuhr in die Bretagne. Dort traf er den schon sehr etablierten Kollegen Paul Gauguin und zog mit diesem eines Tages zum „Bois d’Àmour“, einem malerischen Wäldchen und beliebten Ausflugsziel. Und weil es so malerisch war, malte Sérusier auch prompt - unter den strengen Augen Gauguins, der ihn anwies, wie er den Blick aufs Motiv in Farben und Formen umzusetzen hatte.





