Weimarer Malerschule :
So schön kann der deutsche Sommer aussehen

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Eine Ausstellung in Schwerin zeigt Impressionisten der Weimarer Malerschule, die den neuen Stil als erste in Deutschland rezipierten.

Christian Rohlfs, Sohn eines besitzlosen norddeutschen Kleinbauern, war als Kind vom Baum gefallen. Jahrelang lag er deswegen im Krankenbett, ein Bein musste ihm amputiert werden. Als Maler hatte er den größten Teil seines Lebens keinen Erfolg, er litt an Hunger und schlief auf Stroh. Aber als er das erste Mal Gemälde von französischen Impressionisten sah – drei Werke Claude Monets –, war er tief bewegt. „Die helle Farbigkeit war mir völlig neu“, schrieb er später. In der Folge zog es auch ihn hinaus in die Landschaft. Die Konturen in seinen Bildern lösten sich langsam auf, die Szenerie wurde auf das Wesentliche reduziert, die Dinge begannen von ihnen her zu leuchten.

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