„The Shining“-Bildband : Willkommen im Schlaraffenland aus Angst und Horror

„The Shining“, Stanley Kubricks Verfilmung des Romans von Stephen King, ist ein Klassiker. Jetzt hat der Regisseur Lee Unkrich die Dreharbeiten in einer zweibändigen Dokumentation rekonstruiert. Ein Interview.
Das eingeschneite einsame Berghotel. Die untote Frau in Zimmer 237. Die Blutfontäne aus dem Fahrstuhl. Die Zwillinge auf dem Flur. Der Vater, der immer den gleichen Satz in seine Schreibmaschine tippt. Die Mutter, die vor ihm flieht. Und der kleine Sohn mit dem sprechenden Finger, der den Wahnsinn früh kommen spürt: Stanley Kubricks „The Shining“ (1980) nach dem Roman von Stephen King ist ein Klassiker des Horrors. Jetzt hat der amerikanische Regisseur Lee Unkrich, oscarprämiert für „Toy Story 3“ und „Coco“, gemeinsam mit dem Filmhistoriker J. W. Rinzler die Geschichte der Dreharbeiten in zwei überwältigenden Bänden rekonstruiert: Hunderte bislang unveröffentlichte Dokumente und Fotos, etliche Interviews mit fast allen Beteiligten. Das Buch zeigt, wie perfektionistisch in den Londoner Elstree Studios zwischen Mai 1978 und Juli 1979 gearbeitet wurde, aber auch, in welchem Ausmaß Kubrick dabei vor allem seiner Hauptdarstellerin Shelley Duvall zugesetzt hat. J.W. Rinzler hat das Erscheinen nicht mehr erlebt, er starb 2021, Unkrich meldet sich aus Kalifornien zum Videointerview.
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