Deutsches Theatermuseum : Der Virus ist auch nur ein Mensch

Eine Münchner Ausstellung schaut auf die Zeit, als die bayerische Landeshauptstadt zum Zentrum der freien Theaterszene aufstieg.
Es beginnt in einem Keller in der Amalienstraße. Ohne Startkapital eröffnet der vom Bodensee stammende Horst A. Reichel im Jahr 1959 das Theater 44. Der Dreiundzwanzigjährige jobbt als Beleuchter am Staatstheater, hat aber schauspielerische Ambitionen. Bald zieht das Theater in die Schleißheimerstraße, bevor es sein endgültiges Domizil in der Hohenzollernstraße erreicht. Das „44“ im Namen verweist auf die Zahl der Stühle, die aufgestellt werden dürfen; im bis 2009 betriebenen Stammhaus sind es dann immerhin 69 Plätze.
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