FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);„Landkrimi“ im ZDF :
„Das bleibt also, wenn man stirbt“

Von
Heike Hupertz
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Einzig Frau Gritznigg (Linde Prelog, r.) lässt sich nicht unterkriegen: Ute Patterer (Alicia von Rittberg, l.) leistet ihr Gesellschaft.
Einzig Frau Gritznigg (Linde Prelog, r.) lässt sich nicht unterkriegen: Ute Patterer (Alicia von Rittberg, l.) leistet ihr Gesellschaft.ZDF und Helga Rader

Der „Landkrimi“ aus Kärnten zeigt die Einsamkeit in einem Dorf, in dem es keine Gemeinsamkeit mehr gibt. Der Postbote findet eine Tote, sechs weitere ältere Menschen sind schon gestorben. Wie es scheint, hilft da jemand nach.

Still und starr ruht der Ossiacher See. Nebel, graues Schilf, triste Stimmung im Tal – wer hier wohnt, ist persönlich gestrandet oder zu alt fürs Weggehen. Im vierten ORF/ZDF-„Landkrimi“ aus Kärnten, der zugleich die Fortsetzung des zweiten („Waidmannsdank“) ist, dringen die Einsamkeit der Einzelnen und der Verlust der dörflichen Mitte aus vielen Einstellungen. Entseelt präsentieren sich die verstreuten Liegenschaften in der mit Bedacht anthropomorphisiert inszenierten Landschaft rund um das winterliche Gewässer (Regie Daniel Geronimo Prochaska, Kamera André Meyerhofer).

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