debatte um Reformen : Wer keine Kinder hat, sollte weniger Rente bekommen

Jahrhundertelang war Nachwuchs die einzige Altersvorsorge. Heute untergräbt der Kindermangel das System – und trotzdem bekommen Eltern häufig weniger Rente als Kinderlose. Das muss sich ändern.
Noch bevor die Rentenkommission der Bundesregierung Ende Juni ihre Vorschläge vorstellen wird, streitet das Land wieder einmal darüber, wer die stetig steigenden Kosten des Rentensystems zu tragen hat. Sollen die Jüngeren mehr schultern, etwa durch höhere Beitragssätze oder ein späteres Eintrittsalter? Sollen die Älteren weniger bekommen, etwa indem man das Rentenniveau schrittweise absenkt? Oder kann die Rentenversicherung stabilisiert werden, indem weitere Gruppen wie Beamte oder Selbständige in sie einbezogen werden?



