FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Neue Studie zu Musikstreaming :
Warum auf Spotify jetzt alles gleich klingt

Oliver Weber
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Hat die Musikdindustrie gerettet, aber der Kreativität wohl eher geschadet: der Musikstreaminganbieter Spotify.
Hat die Musikdindustrie gerettet, aber der Kreativität wohl eher geschadet: der Musikstreaminganbieter Spotify.REUTERS

Die rhythmische und melodische Vielfalt von gestreamter Popmusik hat stark abgenommen, so das Ergebnis einer neuen Studie. Dahinter steckt der Trend zur „Bingeability“ – doch schuld sind die Streamingplattformen selbst.

In den frühen Zweitausenderjahren brach der CD-Markt ein; nachdem die CD bereits die Kassette und die Kassette die Schallplatte ersetzt hatte, konkurrierte man nun plötzlich mit einem unfairen Wettbewerber: dem Internet. Warum teure Alben kaufen, wenn man sich die Songs auch halblegal (so genau wollte es niemand wissen) aus dem Netz ­ziehen konnte? Die Umsatzzahlen rutschten in den Keller – bis iTunes und vor allem Spotify Rettung versprachen.

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