Die Beratende Kommission : Papiers Politik des öffentlichen Drucks

Der Vorsitzende der Beratenden Kommission kritisiert, dass Bayern ihr einen mit Raubkunstverdacht behafteten Picasso nicht vorlegen will. Im Kampf um historische Gerechtigkeit verliert Hans-Jürgen Papier die Regeln fairer Verfahren aus den Augen.
Bund, Länder und Gemeinden haben 2003 die Beratende Kommission im Zusammenhang mit der Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturguts, insbesondere aus jüdischem Besitz, eingerichtet. Sie hat sich eine Verfahrensordnung gegeben, die in Paragraph 3 Absatz 1 bestimmt: „Voraussetzung für das Tätigwerden der Kommission ist das Einverständnis beider Seiten, eine Mediation durch die Kommission und ggf. eine Empfehlung der Kommission herbeiführen und diese befolgen zu wollen.“






