Premiere in Deutschland :
Die unwahrscheinliche Wiederauferstehung der Gisèle Pelicot

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„Ich habe mir erlaubt, glücklich zu sein“, sagt Gisèle Pelicot in Hamburg.
„Ich habe mir erlaubt, glücklich zu sein“, sagt Gisèle Pelicot in Hamburg.Picture Alliance

Sie wurde Opfer eines beispiellosen Verbrechens. Jetzt ergreift Gisèle Pelicot erstmals in Deutschland öffentlich das Wort. Ihre Lesung ist eine Lektion in Haltung und Lebensfreude – trotz allem.

Der Abend in Hamburg beginnt mit tosendem Applaus. Als Gisèle Pelicot die Bühne der ausverkauften Laeiszhalle betritt, begrüßen sie 650 Zuschauer mit hörbar großem Wohlwollen – ganz ähnlich wie man es in der vergangenen Woche auch in der Londoner Royal Festival Hall getan hat. Und genauso wie es vermutlich in Madrid, Mailand, Montréal, New York, Amsterdam und anderen Städten geschehen wird, in denen Gisèle Pelicot ihr Buch „Et la joie de vivre“ (das in Deutsch unter dem Titel „Eine Hymne an das Leben“ bei Piper erschienen ist) präsentieren wird.

FAZ

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