Wettlesen um den Bachmannpreis :
Immergrüner Psychoterror

Lesezeit:
Ihr Text hieß so wie ihr Arbeitgeber: Ronja von Rönne liest „Welt am Sonntag“
Ihr Text hieß so wie ihr Arbeitgeber: Ronja von Rönne liest „Welt am Sonntag“dpa

Bei sonnigen Höchsttemperaturen bekommen beim Bachmannpreis in Klagenfurt gleich mehrere Autoren die Schärfe des Kritikerurteils zu spüren. Von Bonsai-Barock und einem riesigen Floskel-Haufen war da die Rede.

Gleich dreimal hintereinander erklang in der vergangenen Nacht am Lendhafen in Klagenfurt die hawaiianische Steel-Gitarre von „Sleepwalk“ – aufgelegt vom D.J. Tex Rubinowitz, der im Nebenberuf Bachmannpreisträger des Vorjahres ist. Die traditionelle Plattenstunde nennt er spaßhaft „Evergreens of Psychoterror“. Ob das aber auch ein heimliches Motto des Lesewettbewerbs sein soll? Denn bei allen bekannten Annehmlichkeiten der großen Literaturbetriebsveranstaltung am Wörthersee gilt ja weiterhin, dass sich hier Schriftsteller einem enormen Druck ausgesetzt sehen, dem des öffentlichen Ausgestelltseins und besonders dem eines Kritikertribunals, vor dem sie liefern müssen, sich aber nicht verteidigen dürfen.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Brief des Gitarristen Brian Jones an den Schlagzeuger Charlie Watts aus dem Jahr 1962
Charlie Watts:
Rolling-Stones-Brief wird versteigert

In den Sechzigerjahren suchten die Rolling Stones einen Schlagzeuger. Ihren Wunschkandidaten kontaktierten sie ganz traditionell. Im Dezember wird der folgenreiche Brief an Charlie Watts nun versteigert.

Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Teamleiter*in Elektronikwerkstatt (Elektromeister*in)
Max-Planck-Institut für Plasmaphysik
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt