Library of America :
In welcher Denktradition steht Joe Biden?

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Schön gedruckt und erdbebensicher gebunden: Library of America, die angesehenste Buchreihe des Landes
Schön gedruckt und erdbebensicher gebunden: Library of America, die angesehenste Buchreihe des LandesLibrary of America

Bildung kann nur erworben, demokratisches Mitspracherecht nur praktiziert werden, wenn die nötigen Texte dafür zugänglich sind: Die Wahl von Joe Biden weckt auch in dieser Hinsicht neue Hoffnung.

Das Pathos in Joe Bidens erster Rede als künftiger amerikanischer Präsident mag von der Altersgelassenheit des Siebenundsiebzigjährigen im Zaum gehalten worden sein, doch es blieb Pathos in der besten Tradition des Landes: Eine neue Seite wird aufgeschlagen. Der Glaube an die Verfassung hat sich erneuert. Doch Biden ist auch „der Ehemann von Jill“, und Jill ist Lehrerin. Jills Gemahl wird also nicht in Versuchung geraten, das Budget jener kulturellen Institutionen des Landes zu kappen, die seinem Vorgänger Donald Trump so sehr ein Dorn im Auge waren, dass er es Jahr für Jahr wieder probiert hat – und vom Kongress genauso regelmäßig daran gehindert wurde.

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