Dirk von Petersdorff : Als aus dem Leben die Leichtigkeit verschwand

Einst war alles einfach, heute ist nichts mehr verständlich. Dirk von Petersdorff erzählt vom Glück der Boomer-Generation – und ihrer aktuellen Überforderung.
Er sei ein „Schelm unter den Postmodernen“ hat Jens Jessen einmal über Dirk von Petersdorff geschrieben. Das war im Feuilleton der F.A.Z., und zwar in der Besprechung einer Anthologie mit Texten junger ost- und westdeutscher Schriftsteller, die kurz nach der Wende bei Kiepenheuer & Witsch erschien. In der Postmoderne hat sich von Petersdorff nach diesem frühen Lob, um das es sich wohl handelte, dauerhaft eingerichtet; in Jena hat er, nachdem er dem Ruf auf einen Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur an der dortigen Universität gefolgt war, eine Doppelhaushälfte erworben, deren Architekt sich Renaissance-Architektur zum Vorbild genommen hatte und nicht mit Säulen sparte, wie von Petersdorff selbstironisch berichtet.
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
- Mit einem Klick online kündbar





