Roman von Bov Bjerg : Die Berufsfähigkeit zu trauern

Die Niederlande unter Wasser, Neuschwanstein als Auffanglager: Bov Bjergs neuer Roman „Der Vorweiner“ führt in eine beklemmend bekannt erscheinende resteuropäische Zukunftsgesellschaft.
Bov Bjergs neuer Roman ist visionär. Am Ende eines Augusts, in dem Deutschland zur Hauptferienzeit in sintflutartigem Regen versank, während weite Teile Südeuropas in Flammen standen, teilt „Der Vorweiner“ ein klimagewandeltes Deutschland am Ende des 21. Jahrhunderts in eine Westhälfte unter Dauerregen und einen wüsten Osten mit Gürteltieren, Nandus, Wald- und Steppenbränden. Deutschland ist aber nicht mehr Deutschland, sondern Resteuropa.
Ohne Abo weiterlesen
Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos,
ohne
versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen
erhalten
und immer aktuell informiert bleiben.


