Roman von Wladimir Medwedew : Der Tyrann ist tot, es lebe der Tyrann!

War alles besser zu Sowjetzeiten oder war es nur ruhiger? Wladimir Medwedew führt mit seinem Roman „Im Strom der Steine“ ins schöne, abgründige Tadschikistan.
Zugegeben: Diese Rezension beginnt weit vor ihrem Gegenstand, aber niemand sollte über Wladimir Medwedew schreiben, ohne Maria de Smeth zu erwähnen, haben doch beide Werke vorgelegt, die zu Umbruchszeiten in Tadschikistan spielen. Die gebürtige Schrobenhausenerin de Smeth (1903 bis 1975) hält im Jugendbuch „Dario vom Stamme der Tadschiken“ den Widerstand nach der Oktoberrevolution fest und beschreibt die Kämpfe von Rebellen, den Basmatschen, gegen die Bolschewiken.





