Frankfurter Buchmesse : Gesuchter Straftäter will trotz Haftbefehl zur Buchmesse

„Mehmet“ möchte seine Autobiographie auf der Buchmesse vorstellen. Der Ordnungsdezernent plädiert dafür, die Einreise zu verhindern. Und die Buchmesse vermutet dahinter eine „riesige PR-Nummer“.
Der Frankfurter Ordnungsdezernent Markus Frank (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, die Einreise des bekannten Serienstraftäters „Mehmet“ aus Istanbul nach Frankfurt zu verhindern. Muhlis Ari, wie der gebürtige Türke mit richtigem Namen heißt, hatte angekündigt, er wolle auf der Buchmesse auftreten, um seine Autobiographie vorzustellen. Sein Anwalt will erreichen, dass der Haftbefehl, der seit gut acht Jahren gegen den heute Neunundzwanzigjährigen besteht, zu diesem Zwecke ausgesetzt wird. Entsprechende Anträge sind bei der Staatsanwaltschaft München, die damals den Haftbefehl beantragt hatte, und der Frankfurter Ausländerbehörde eingegangen.





