Transsexualität :
Häftlinge dürfen sich nach Geschlechtsidentität kleiden

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Bereits seit 40 Jahren sitzt Quine im Gefängnis. Im Januar unterzog sie sich einer Geschlechtsumwandlung und wurde zu Shiloh Quine.
Bereits seit 40 Jahren sitzt Quine im Gefängnis. Im Januar unterzog sie sich einer Geschlechtsumwandlung und wurde zu Shiloh Quine.Reuters

Kalifornische Häftlinge dürfen sich nun auch im Gefängnis nach ihrer Geschlechtsidentität kleiden. Dafür sorgte die transsexuelle Gefängnisinsassin Shiloh Quine.

Shiloh Quine, eine wegen Mordes verurteilte transsexuelle Kalifornierin, hat für Häftlinge des Bundesstaats das Recht erstritten, sich hinter Gittern nach ihrer Geschlechtsidentität kleiden zu dürfen. Nach juristischen Scharmützeln mit der Siebenundfünfzigjährigen planen die Justizbehörden, auch transsexuellen Frauen in Männergefängnissen künftig Büstenhalter und Kosmetik zu erlauben. Häftlinge, die als Mädchen geboren wurden und sich als Männer fühlen, sollen in Frauenhaftanstalten Aftershave und Männerkleidung nutzen dürfen.

Quine, die bei einem Raub in Los Angeles vor fast 40 Jahren einen Familienvater erschoss und eine lebenslange Haftstrafe verbüßt, hatte im Sommer 2015 versucht, den Bundesstaat gerichtlich zur Übernahme der Kosten einer Geschlechtsumwandlung zu verpflichten. Die Anwälte der Organisation Transgender Law Center trugen vor, Quine leide unter einer Geschlechtsidentitäts-Störung; der Bundesstaat müsse daher für den Eingriff aufkommen. Nach einer außergerichtlichen Einigung wurde Rodney Quine im Januar schließlich durch eine Operation zu Shiloh Quine.

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