Ebola-Ausbruch in Afrika :
„Flughunde dürft ihr jetzt nicht mehr essen“

Von
Thomas Scheen, Johannesburg
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Ärzte und Mitarbeiter der Regierung kämpfen in Guinea gegen die Ebola-Epidemie.
Ärzte und Mitarbeiter der Regierung kämpfen in Guinea gegen die Ebola-Epidemie.AFP

Das tödliche Virus Ebola breitet sich in Guinea weiter aus. Mehr als 60 Menschen sind bisher gestorben. Die Regierung versucht nun mit ungewöhnlichen Maßnahmen gegen die Epidemie vorzugehen.

Um den Ebola-Ausbruch in Guinea einzudämmen, greift die Regierung des westafrikanischen Landes inzwischen zu ungewöhnlichen Maßnahmen. Zwei Tage lang war Gesundheitsminister René Lamah in den Orten Guékédou, Kissidougou und Macenta an der Grenze zu Liberia unterwegs, dem vermutlichen Herd der Seuche, und wenn er vor der Bevölkerung auftrat, zog er einen toten Flughund aus einem Sack. „Das hier“, so die Botschaft des Ministers, „dürft ihr nicht mehr essen.“ Flughunde (lateinisch: Pteropodidae) gelten als Wirt des tödlichen Ebola-Virus.

FAZ

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