Serienmörder Kroll : „Da musst’ ich das Mädchen doch kaputtmachen“

Joachim Kroll galt als „Ripper von der Ruhr“: Er ermordete mindestens acht Menschen – blieb aber mehr als 20 Jahre lang unentdeckt. Bis er, 1976, ein Opfer in seiner Nachbarschaft erspähte.
Immer verzweifelter suchten die Eltern am Nachmittag des 2. Juli 1976 nach ihrer vier Jahre alten Marion. Die Familie wollte zu Verwandten nach Mannheim aufbrechen. Vater und Mutter waren mit den letzten Vorbereitungen beschäftigt, als die kleine Marion noch einmal raus zum Spielen ging. Jetzt war das Kind unauffindbar. Die Eltern alarmierten die Nachbarschaft im Mehrfamilienhaus in Duisburg-Laar, wenig später dann die Polizei. Jede Streifenwagenbesatzung der Duisburger Polizei bekam eine Vermisstenmeldung, bald schepperten Lautsprecherdurchsagen durch die Straßen. Alles vergebens.
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