Überkapazität und sinkender Charterraten : Schiffsfonds droht eine Insolvenzwelle

Angesichts Überkapazität und sinkender Charterraten müssen Anleger bei Schiffsfonds mit hohen Verlusten rechnen. Vielen Fonds droht sogar die Zahlungsunfähigkeit.
Seit vier Jahren steckt die Schifffahrt in einer schweren wirtschaftlichen Krise. Die Transportpreise für Container (Frachtraten) und die Mietpreise für Handelsschiffe (Charterraten) sind niedrig. Befeuert von Anlegergeldern in Milliardenhöhe und günstigen Krediten hatten die Reeder bis 2008 zu viele Frachter bestellt, nun gibt es mehr, als gebraucht werden. Vor wenigen Monaten sah es noch so aus, als könnte das kommende Jahr eine Erholung bringen. Die Raten stiegen leicht. Doch inzwischen ist die Zuversicht dahin. Den Fondsgesellschaften, die Schiffe mit dem Geld ihrer Anleger und mit Krediten finanziert haben, droht eine Insolvenzwelle.





