Richard Wagner

(riw.)

Verantwortlicher Redakteur für Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung

F.A.Z. - Foto Wolfgang Eilmes

wurde am 29. Januar 1962 in Frankfurt am Main geboren. Nach dem Studium von Amerikanistik, Germanistik, Politischer Wissenschaften und Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt und einem Jahr als Fulbright-Stipendiat an der Universität von Massachusetts in Amherst lehrte und forschte er am Institut für England- und Amerikastudien sowie am Zentrum für Nordamerika-Forschung in Frankfurt. Er wurde promoviert mit einer Arbeit über Ralph Waldo Emerson und die Geburt des Pragmatismus aus dem Geiste des Transzendentalismus. Am 1. Oktober 1995 trat er in die Nachrichtenredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein und wechselte 2001 in die politische Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Nach einem Ausflug in die deutsche Provinz, der ihn vom 1. April 2004 bis zum 31. Mai 2007 als Kommunikationschef in die Geschäftsleitung der Bertelsmann Stiftung führte, kehrte er an seinen Schreibtisch in der Sonntagszeitung zurück. Ein abermaliger Wechsel führte ihn im Juni 2011 zurück zur Tageszeitung, wo er für die politischen Nachrichten verantwortlich war. Seit 1. Januar 2021 leitet er das Politik-Ressort der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Alle Beiträge von Richard Wagner

  • Pro-palästinensische Proteste am 15. Mai in Köln

    FAZ+Von wegen Proteste:
    Antisemitischer Mob

    Vielen Demonstranten geht es nicht um Kritik an Israels Vorgehen im Gaza-Streifen. Sie lassen ihrem Hass auf Juden mitten in Deutschland freien Lauf. Was bleibt zu tun?

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  • Trump-Fans in Portland, Oregon.

    Schlachtfeld Amerika:
    Öl ins Feuer

    George W. Bush hielt Trumps Einlassungen einst nur für „schrägen Mist“. Wenn es nur dabei geblieben wäre.

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  • Wehrt sich mit allen Mitteln: Donald Trump

    Trump in der Ukraine-Affäre:
    Bedrohlicher Ruf

    Amerikas Präsident schlägt unter wachsendem Druck um sich und mobilisiert das Volk gegen das Establishment. Sein Vorgehen lässt das Schlimmste befürchten. Manche Äußerung klingt fast wie ein Ruf zu den Waffen.

    Ein Kommentar von Richard Wagner
  • Michael Cohen sagt im Kongress aus.

    Anhörung im Repräsentantenhaus:
    Cohen im Staub

    Die Vorwürfe, die Cohen Trump macht, sind nicht überraschend. Dass Trump und seine Unterstützer schon auf Cohen eingeprügelt haben, bevor der überhaupt im Kongress aufgetreten ist, deutet aber auf eine gewisse Nervosität hin.

    Ein Kommentar von Richard Wagner
  • FPÖ:
    Widerlich

    Die Worte, die derzeit aus der FPÖ und ihrem deutschnationalen Dunstkreis zu hören sind, zeigen: Man tut gut daran, bei solchem Personal genau hinzuschauen.

    Ein Kommentar von Richard Wagner
  • Trump-Kommentar:
    Krieg unter Republikanern

    In der amerikanischen Politik herrscht ein Klima des hasserfüllten Gegeneinanders, auch unter den Republikanern. Das zeigte zuletzt die Senatsvorwahl in Alabama – wo der von Trump unterstützte Kandidat verlor.

    Ein Kommentar von Richard Wagner
  • Charlottesville:
    Trumps übles Kalkül

    Amerikas Präsident ist selten um einen markigen Spruch verlegen. Doch die Schuld an rechtsextremer Gewalt in Charlottesville verteilt er auf alle Anwesenden. Das verstört.

    Ein Kommentar von Richard Wagner
  • Der Widerstand geht weiter. Ein schwarzer Demonstrant harrt in der Nacht in Charlotte aus

    Kommentar:
    Verständlicher Zorn der Schwarzen

    Zerstörung von Eigentum und Angriffe gegen Polizisten sind nicht hinnehmbar. Das Misstrauen schwarzer Amerikaner gegenüber der Staatsmacht aber ist allzu verständlich.

    Ein Kommentar von Richard Wagner
  • Ein Polizeiauto in Dallas wurde von den Bürgern als Zeichen der Anteilnahme mit Blumen geschmückt.

    Polizistenmord in Dallas:
    Das Eingeständnis des Scheiterns

    Hoffnung auf Besserung in den Beziehungen zwischen schwarzen und weißen Amerikanern gibt es höchstens zaghaft. Bis heute wirkt das obszöne Erbe von Sklaverei und Rassendiskriminierung nach.

    Ein Kommentar von Richard Wagner
  • Kommentar:
    Schlechte Nachbarschaft

    Die Äußerung Gaulands über den Fußballspieler Boateng ist niederträchtig und zeigt, dass eine demokratische Auseinandersetzung mit der AfD ein frommer Wunsch bleibt.

    Ein Kommentar von Richard Wagner
  • Lutz Bachmann:
    Ruhig bleiben

    Früher blieben Einlassungen wie die des selbststilisierten Abendlandretters Lutz Bachmann nach der Münchener Terrorwarnung dort kleben, wo sie ersonnen wurden: im Lokus. Gegen sie hilft nur eines.

    Ein Kommentar von Richard Wagner
  • Mit Russland gegen den IS:
    Ein saurer Apfel für Amerika

    Luftangriffe reichen nicht: Die Einladung Außenminister Kerrys an Moskau, gemeinsam den IS zu „zerstören“, ist der Erfolglosigkeit der bisherigen Koalition gegen den Islamischen Staat geschuldet.

    Ein Kommentar von Richard Wagner
  • Mit der Härte der deutschen Gesetze: Urteilsverkündung in einem Terrorverfahren im Juni vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf

    Islamischer Staat:
    Kampf mit Werten

    Der Krieg gegen den islamistischen Terrorismus wird nicht nur auf den Schlachtfeldern im Irak, in Syrien und Ägypten entschieden. Auch die westlichen Länder sind zu Kampfplätzen geworden.

    Ein Kommentar von Richard Wagner
  • Kommentar:
    Schändlich

    Die Bluttat von Charleston macht sprachlos. Doch es ist nicht so sehr die Gedankenwelt, in welcher der Täter herumirrte, die sprachlos macht. Es ist die Einfachheit, mit der er in den Besitz der tödlichen Waffe gelangte.

    Ein Kommentar von Richard Wagner
  • Mahnwache für Tugce Albayrak am Sonntag in Offenbach

    Beisetzung Tugce Albayraks:
    Nicht umsonst

    An diesem Mittwoch wird die Studentin Tugce Albayrak in Bad Soden-Salmünster beigesetzt. Ihr Fall sollte den Blick auf unsere eigene Wahrnehmung der Einwanderer in Deutschland öffnen. Dann wäre ihr Tod vielleicht nicht umsonst gewesen.

    Ein Kommentar von Richard Wagner
  • Hamburg:
    Mit der Klobürste

    Wenn Hamburger Demonstranten Polizisten mit Klobürsten verhöhnen, sollten die Beamten dies als Auszeichnung sehen. Häufig lässt sich ihre Arbeit nicht besser versinnbildlichen als durch dieses notwendige Utensil.

    Ein Kommentar von Richard Wagner
  • Nordkorea:
    Perfide Solidarität

    Durch sein eiskaltes Vorgehen hat Nordkoreas Diktator Kim Jong-un jegliche Zweifel an seinem unbedingten Machtwillen ausgeräumt. Die nackte Angst macht das Volk zum Spielball ihres irrlichternden Herrschers.

    Ein Kommentar von Richard Wagner
  • Auf der nächsten Welle: Die Front-National-Vorsitzende Marine Le Pen kritisiert die Sozialisten für ihre Kritik am französischen Laizitätsprinzip.

    Frankreich:
    Steilvorlage für den Front National

    Die Sozialisten in Frankreich glauben, es müsse mehr Toleranz gegenüber dem Islam geübt werden. Für die extreme Rechte unter Marine Le Pen ist das ein gefundenes Fressen.

    Ein Kommentar von Richard Wagner
  • Deutschland in Afghanistan:
    Zäsur in Kundus

    Der Rückblick auf das vergangene Jahrzehnt und die ständige Verkleinerung der in Afghanistan zu erreichenden Ziele sollte auch zum Nachdenken über die Grenzen des eigenen Idealismus führen.

    Ein Kommentar von Richard Wagner
  • Polizei räumt Asylbewerbercamp:
    Vorerst gerettet

    Es ist kein Ausdruck von Herzlosigkeit, wenn sich der Staat einem Erpressungsversuch durch einen Hungerstreik nicht beugen will. In München hat die Polizei Asylbewerber vor einer tödlich gefährlichen Instrumentalisierung gerettet.

    Ein Kommentar von Richard Wagner
  • Parteitag:
    Grüner Kindergeburtstag

    Die Züge hinter der grünen Maske kindlicher Verspieltheit sind ziemlich hart. Das bekamen auf dem Parteitag nicht nur diejenigen zu spüren, die für eine maßvollere Steuerpolitik warben.

    Ein Kommentar von Richard Wagner
  • Waffengesetze in Amerika:
    Kulturelle DNA

    Die scharfe Reaktion der Waffenlobby wird Präsident Obama nicht von seinem Vorhaben abbringen, die Waffengesetze zu verschärfen. Ob er damit die kulturelle DNA Amerikas ändern kann, zu der das Recht gehört, Waffen zu tragen, darf aber bezweifelt werden.

    Ein Kommentar von Richard Wagner