Julia Encke

(jia)

Verantwortliche Redakteurin für das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin

Julia Encke, Redakteurin im Feuilleton der F.A.S.
Julia Encke, Redakteurin im Feuilleton der F.A.S.F.A.Z.

studierte Literaturwissenschaften in Freiburg, Toulouse und München und promovierte mit einer Arbeit über den Ersten Weltkrieg. Zunächst arbeitete sie im Feuilleton der „Süddeutschen Zeitung“, bevor sie 2005 als freie Autorin die Feuilletonredaktion der F.A.S. in Berlin verstärkte. Von 2015 bis 2020 verantwortete sie dort das Literaturressort. 2014 erschien ihr Essay „Charisma und Politik – Warum unsere Demokratie mehr Leidenschaft braucht“, 2017 „Wer ist Michel Houellebecq? – Porträt eines Provokateurs“. Das „Medium Magazin“ zeichnete sie als „Kulturjournalistin des Jahres 2018“ aus. Seit 2020 ist sie Feuilletonchefin der F.A.S.

Alle Beiträge von Julia Encke

  • Der Schriftsteller und Filmregisseur Oskar Roehler

    Pamphlet über die Filmbranche:
    Der Ekel

    Oskar Roehlers Roman „Selbstverfickung“ ist ein wütendes und sehr schmutziges Buch. Keiner wollte es verlegen. Jetzt ist es doch erschienen.

    Julia Encke
  • Martin Schulz nach einem Wahlkampfauftritt auf dem Domplatz in Erfurt

    Männerpartei SPD?:
    Martin Schulz und die Frauen

    Die SPD präsentiert sich unter Martin Schulz vor allem als Männerpartei. Warum der Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten und seine Partei weiter einen auf Western von gestern machen.

    Julia Encke
  • Die indische Schriftstellerin Arundhati Roy

    Buch von Arundhati Roy:
    Indien! Indien!

    Das Staunen über die Beharrlichkeit des Aufbegehrens: Endlich, zwanzig Jahre nach dem „Gott der kleinen Dinge“, erscheint ein neuer Roman von Arundhati Roy: „Das Ministerium des äußersten Glücks“.

    Julia Encke
  • „Als sie anfingen, sich anzuschreien, bin ich eingeschlafen“: Nicht-Wähler Michel Houellebecq hat den Wahlkampf genau verfolgt.

    Michel Houellebecq zur Wahl:
    Von wegen Champagner

    Nach Spekulationen, der bekannteste französische Schriftsteller liebäugele mit Marine Le Pen, waren viele auf dieses Bekenntnis gespannt: Michel Houellebecq sagt auf France 2, was er wählen würde, wenn er wählen ginge.

    Julia Encke
  • Niels Arestrup (l.) als Präsidentschaftskandidat Francis Laugier und Kad Merad als Bürgermeister Philippe Rickwaert

    Politik im Fernsehen:
    Das große Schwarze

    Die Serie „Baron Noir“ zeigt die dunklen Seiten der französischen Politik: Es klingt alles ganz wahr und ist doch ausgedacht. Jedenfalls zum größten Teil.

    Julia Encke
  • Martin Walser

    Martin Walser:
    Das Monument

    Wer heute Martin Walser liest, hat ihn meist vor Augen. Das versperrt den Blick auf den Text. Aber als ich noch fast nichts von ihm wusste, mit siebzehn, da war er mein Lieblingsschriftsteller.

    Julia Encke
  • Die Schriftstellerin Alina Herbing

    Die neuen Literaturdebüts:
    Wir könnten den Jaguar nehmen

    Takis Würger will in den Club. Tijan Sila führt uns in das belagerte Sarajevo. Alina Herbing rechnet mit dem Leben auf dem Land ab. Jan Schomburg kann einfach schreiben. Und dann kommt Juliana Kálnay und bricht alle Regeln.

    Julia Encke
  • Dieses Kind ist mit seiner Familie aus den Rebellengebieten geflohen und wohnt nun in einer Unterkunft im Osten Aleppos.

    Militärhistoriker über Aleppo:
    Nicht wieder Gott spielen!

    Beweist Aleppo das Versagen der internationalen Gemeinschaft? Ein Gespräch mit dem Militärhistoriker Sönke Neitzel über das Machtvakuum, das von Russland genutzt wird, die Grenzen der Ohnmacht und die Verpflichtung des Westens

    Julia Encke
  • „Keine Generation kann ihr Gewissen ignorieren“: Teju Cole, in Nigeria aufgewachsen, sieht viele Dinge in Amerika aus einer etwas anderen Perspektive.

    Essays von Teju Cole:
    Welcome home, Mr. President

    Besser als Barack Obama wird so schnell kein amerikanischer Präsident sein – aber das angemessene Verhältnis zu Obama ist Gegnerschaft. So sieht das Teju Cole, Schriftsteller, Publizist, Afroamerikaner. Auch in Deutschland sollte man Coles Essays lesen.

    Julia Encke
  • Michel Houellebecq bei seiner Rede nach dem Empfang des Frank-Schirrmacher-Preis 2016.

    Michel Houellebecq:
    Nennt mich Schriftsteller

    Auf dem Empfang zum Frank-Schirrmacher-Preis betont Michel Houellebecq immer wieder, kein Intellektueller zu sein - und ruft die Intellektuellen auf, ein neues Denken hervorzubringen.

    Julia Encke
  • Die Schriftstellerin Katja-Lange Müller in ihrer Wohnung in Berlin-Wedding

    Roman über das Helfersyndrom:
    Ich hatte nichts zu verlieren

    Die Schriftstellerin Katja Lange-Müller hat einen neuen Roman veröffentlicht. Im Interview spricht sie über ihre Zeit als Hilfsschwester in der geschlossenen Psychiatrie und über ihre Ehe mit dem Bruder von Heiner Müller.

    Julia Encke
  • Die Inszenierung von Ferdinand von Schirachs „Terror“ im Schauspielhaus Düsseldorf in der Regie von Kurt Josef Schildknecht

    Das Drama der Stunde?:
    Die Drohung

    Das neue Theaterstück von Ferdinand von Schirach heißt "Terror" – und ist aktueller als geplant: Ein Gespräch mit den ehemaligen Bundespolitikern Gerhart Baum und Burkhard Hirsch über die gefährlichen Konsequenzen.

    Julia Encke, Anne Ameri-Siemens