Julia Encke

(jia)

Verantwortliche Redakteurin für das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin

Julia Encke, Redakteurin im Feuilleton der F.A.S.
Julia Encke, Redakteurin im Feuilleton der F.A.S.F.A.Z.

studierte Literaturwissenschaften in Freiburg, Toulouse und München und promovierte mit einer Arbeit über den Ersten Weltkrieg. Zunächst arbeitete sie im Feuilleton der „Süddeutschen Zeitung“, bevor sie 2005 als freie Autorin die Feuilletonredaktion der F.A.S. in Berlin verstärkte. Von 2015 bis 2020 verantwortete sie dort das Literaturressort. 2014 erschien ihr Essay „Charisma und Politik – Warum unsere Demokratie mehr Leidenschaft braucht“, 2017 „Wer ist Michel Houellebecq? – Porträt eines Provokateurs“. Das „Medium Magazin“ zeichnete sie als „Kulturjournalistin des Jahres 2018“ aus. Seit 2020 ist sie Feuilletonchefin der F.A.S.

Alle Beiträge von Julia Encke

  • Propaganda? Dschihadisten des „Islamischen Staates“ in ihrer syrischen Hochburg Raqqa

    TV-Kritik: Hart aber Fair:
    Wir sind Geiseln der Bilder

    Bei Frank Plasberg ging es um die Gewaltexzesse der IS-Terrormiliz und die Frage, ob Deutschland Waffen an Kurden liefern soll. Es schrie diesmal keiner herum, und es redeten auch nicht alle auf einmal. Das war überraschend und angenehm.

    Julia Encke
  • Pro:
    Vergebliche Form

    Wladimir Sorokin ist ein Phantast. Ein Pessimist. Und ein Romantiker. Und er macht in einem seiner Romane den Eiswürfel zur überzeitlichen Metapher für die Vergeblichkeit.

    Julia Encke
  • Jeder unterbricht jeden, und das auf Kommando: „Hart aber fair“ mit Frank Plasberg ist die lauteste der politischen Talksendungen

    TV-Kritik: „Hart aber Fair":
    Hauptsache Krawall

    Bei „Hart aber Fair“ sollte es um die Wahlergebnisse, Europas Wutbürger und den Erfolg der „Alternative für Deutschland“ gehen. Dann ging es aber wieder nur um den Moderator.

    Julia Encke
  • TV-Moderatorin Anne Will diskutierte am Mittwoch mit ihren Gästen über die angespannte Lage in der Ukraine

    TV-Kritik: Anne Will:
    Alles außer Kontrolle?

    Bei Anne Will sollte es um Geiseln, Terror und die Kriegsgefahr in der Ukraine gehen. Aber dann regten sich doch alle lieber über Gerhard Schröder und seinen Freund Putin auf.

    Julia Encke
  • Was will Russlands Präsident Putin?

    TV-Kritik: Anne Will:
    Was will Putin?

    Ist Russland Kriegstreiber oder doch Lösungssucher? In der Sendung von Anne Will weigert sich der Luxemburgische Außenminister, Putin einen „Kriegstreiber“ zu nennen. Er könne das nicht, weil er nicht das Glück habe, Journalist zu sein.

    Julia Encke
  • Populärer harter Hund, auch in Deutschland: Wladimir Putin

    Putin-Versteher:
    Unser harter Hund

    Alice Schwarzer, Gerhard Schröder, Helmut Schmidt: Es ist schon eine sonderbare große Koalition der Putin-Verteidiger, die sich da gebildet hat. Das Völkerrecht wird zur Nebensache.

    Julia Encke
  • Zu attraktiv für die Politik? Marina Weisband

    Marina Weisband:
    Star oder Schwarm?

    Der Vorstand der Piraten-Partei löst sich gerade auf, die frühere Geschäftsführerin Marina Weisband ist in den Medien präsenter denn je. Über das schwierige Verhältnis von Politik und Charisma.

    Julia Encke
  • Dünn und müde: Michel Houellebecq spielt Michel Houellebecq in Handschellen.

    Berlinale:
    Wo war Michel Houellebecq?

    Im Herbst 2011 verschwand der französische Schriftsteller Michel Houellebecq spurlos. In den Medien wurde gerätselt, wo er denn stecken könnte. Irgendwann war er einfach wieder da. Und erklärte: nichts. Jetzt gibt es einen Film über seine „Entführung“.

    Julia Encke
  • Bis 1978 schrieb Ernst Jünger an seinem berühmten Kriegstagebuch. Unser Bild zeigt ihn an seinem Schreibtisch in Wilflingen.

    Sensationelle Neuausgabe:
    Jüngers ganze Stahlgewitter

    Ernst Jünger hat den Text seiner Kriegserinnerungen zwischen 1920 und 1978 immer wieder umgeschrieben. Was sich dabei veränderte, wegfiel oder hinzukam, steht nun erstmals in einer einzigen Ausgabe.

    Julia Encke
  • Zadie Smith

    Neuer Roman von Zadie Smith:
    Zum Leben erweckt

    Gerade ist Zadie Smiths neuer Roman erschienen, da wird er auch schon zu einem der wichtigsten Bücher der letzten Monate gekürt. „NW“ handelt vom Herzen Londons, der Gegend, in der Smith aufgewachsen ist.

    Julia Encke
  • Neunundneunzig Fragen:
    Pointen-Peer

    Hiphop-Musik und ein Wortduell: Dass Peer Steinbrück den harten Hund rauskehren kann, wissen wir. Auf einer Veranstaltung in Berlin zeigte er jetzt, wie schlagfertig er wirklich ist.

    Ein Kommentar von Julia Encke
  • Jedes Jahr ein neues Buch:
    Tage und mehr

    Guten Abend, ich bin Marianne Frisch: Peter Sloterdijk ist Vielschreiber. Als er kürzlich in Berlin aus seinen Notizen las, bekam man Lust auf - noch mehr Sloterdijk.

    Ein Kommentar von Julia Encke
  • Hält nicht viel von der Post: Rainald Goetz

    Rainald Goetz’ neuer Roman:
    Die Einladung

    Der Schriftsteller war gut gelaunt, euphorisch und höflich. Er versicherte aber auch: „An Hass und Verachtung fehlt es nicht.“ Wie Rainald Goetz den Kritikern seinen neuen Roman überreichte.

    Julia Encke
  • Da war Littell schon wieder weg: Syrische Rebellen in Homs

    Littell in Syrien:
    Whisky, Waffen, Syrien

    In seinen „Notizen aus Homs“ will Jonathan Littell neutraler Reporter sein. Doch der Autor erliegt der Kriegsromantik und der Versuchung, sich selbst zu stilisieren.

    Julia Encke
  • Eine Blüte der Reaktion? Der erste Teil der Trilogie  „Shades of Grey“  liegt nun auch in deutschen Bahnhofsbuchhandlungen

    „Shades of Grey“:
    Sadomasochismus im Blümchenstil

    Die Erotiktrilogie „Shades of Grey“ soll das Buchgeschäft dieses Jahres retten. Nun kann man den ersten Teil auf Deutsch lesen. Allein das dort propagierte Frauenbild taugt zum Skandal.

    Julia Encke