Gesundheitsfinanzierung : Die private Pflegeversicherung steht bereit

Die staatliche Pflege ist bald nicht mehr ausreichend finanziert. Die Kapitaldeckung leidet unter dem Zins. Können Privatversicherungen helfen, die Lücke zu schließen?
Zu Jahresbeginn ist der Kopf immer noch frei genug für ganz neue Vorschläge. Insofern passt es, dass sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Donnerstag in der „Bild“-Zeitung mit einigen perspektivischen Aussagen zur Pflege-Finanzierung zitieren ließ. „Die Beitragssteigerungen Anfang des Jahres reichen bis 2022“, sagte der Minister. „Aber wir brauchen jetzt schon eine Grundsatzdebatte darüber, was danach passiert.“ Dabei hat sich Spahn in der Vergangenheit durchaus auch als Politiker gezeigt, der an die Kapitalbildung glaubt. Wie viel kann die private Versicherungswirtschaft dazu beitragen, die entstehende Finanzierungslücke zu schließen?
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